Unterwegs mit Baby

Tagesausflug in den Nationalpark Thayatal

Jetzt wo der Herbst (und bald schon der Winter) da ist, werden die Möglichkeiten immer weniger, die man mit seinem Baby so machen kann.
Natürlich, wir könnten jeden zweiten Tag in die Therme fahren, aber das wird dann auch irgendwann langweilig und vorallem geht das mega ins Geld. Die Therme kann ab und zu eine tolle Alternative sein, doch jetzt im Lockdown 2.0 geht das ohnehin nicht.
Wie schon im Artikel zur Wachau erwähnt -zumindest glaube ich, dass ich das erwähnt hatte- haben wir in Österreich viele Fleckchen, die unheimlich schön sind, und wo es sich auszahlt sie zu besuchen.

Betty und ich haben also unsere Männer und Babys eingepackt und sind an einem Sonntag für einen Tagesausflug in den Nationalpark Thayatal gefahren. Wir waren beide noch nie dort, deshalb haben wir erstmal gegoogelt. Wo fängt der Park an, wo startet man am besten, sind Wanderwege geeignet für Kinderwägen?

Startpunkt Hardegg

Unser Startpunkt war Hardegg.
Dort kehrten wir als erstes gleich beim Dorfwirten ein, um die Route zu “planen”. Unser Plan war es ersteinmal die Burg Hardegg anzuschauen und dann “weiterzusehen” (haha). Wir sind vom Parkplatz des Dorfwirtes dann direkt zur Burg rauf. Alex saß im Kinderwagen, Josef in einem Rucksack der Marke Deuter, der extra für den Babytransport gemacht ist.

Kurz vor der Einfahrt in die Ortschaft gibt es das Nationalparkhaus, von dort starten die Wanderwege weg. Da wir nach Besuch der Burg unsere Autos immer noch am Parkplatz vom Wirtshaus hatten, beschlossen wir einfach in die Ortschaft reinzugehen. Wir überquerten die Thaya auf der Thayatalbrücke rüber auf die Tschechische Seite und spazierten die asphaltierte Straße entlang. Wenn man die Straße immer weiter läuft, kommt man irgendwann in einer tschechischen Ortschaft raus. Wir sind daher nach einer dreiviertel Stunde in eine Richtung wieder umgekehrt und haben uns den Ort Hardegg angeschaut.
Hardegg ist die kleinste Stadt Österreichs mit gerade mal 80 Einwohnern. Außerdem gibt es KEINEN Bankomaten, dh. unbedingt Bargeld mitnehmen! Gut, dass einer von uns welches einstecken hatte, sonst hätten wir nach Retz fahren müssen zum nächsten Geldausgabeautomat. Außerdem ist der Internetempfang sehr schlecht dort. Man hat das Gefühl, man ist so richtig abgeschieden dort 🙂
Die Kulisse mit der Burg ist wirklich imposant, so wie sie da über der Ortschaft thront. Es gibt sehr enge Gassen & alte, entzückende Häuser. Wer sich also gerne neben der Landschaft auch die Orte anschauen mag, dem wird es hier gefallen.

Da es in der jetztigen Jahreszeit so schnell dunkel wird, haben wir eine zweite Runde ausgelassen und haben das Nationalparkhäuschen ganz ausgelassen.
Stattdessen sind wir dann nach Retz weitergefahren. Dort haben wir uns den Hauptplatz angeschaut. Retz hat -nach Linz- den zweit größten Hauptplatz in Österreich (wieder was gelernt).
Retz ist wirklich eine schöne Ortschaft, da müssen wir nochmal hin, zumal es dort so einiges zu sehen gibt (z.B. eine Windmühle, die noch in Betrieb ist).

Fazit zum Tagesausflug ins Thayatal

Ich mag den Herbst generell nicht so. Wenn sich die Bäume färben und das Laub anfängt abzufallen…. Ich steh vielmehr auf sattes Grün, so wie wir es im August in der Wachau hatten. Deshalb habe ich die Wachau schöner in Erinnerung. Außerdem ist die Infrastruktur im Waldviertel (zumindest in Hardegg) wirklich mau. Für jene, die dem Trubel entkommen wollen, ist das genau das richtige. Egal ob es nun ein Tagesausflug ins Thayatal wird oder ob man für 1-2 Nächte bleibt. Wir haben uns selbst nach diesem einen Tag super erholt gefühlt und wieder Erinnerungen geschaffen, die wir nicht mehr vergessen werden <3

Unterwegs mit Baby

Hindernisfreies Wickeln? Baby wickeln an der Raststation

Grundsätzlich könnte man meinen, dass es überhaupt kein Problem ist sein Baby unterwegs zu wickeln, genauer gesagt das Baby an einer Raststation zu wickeln. Ob man alleine unterwegs ist oder in Begleitung.

Warum ich das so schreibe? Weil es nun eben doch nicht so leicht geht.
Gestern habe ich eine interessante, aber frustrierende Erfahrung gemacht. Betty und ich waren mit den Jungs gerade auf der A5 von Wien nach Mistelbach unterwegs, als wir bei der Raststation bei Deutsch Wagram einen Stopp einlegten. Wir wollten den Halt nützen, um die Kleinen zu wickeln, zu füttern und selbst einen Kaffee zu trinken.

Ihr kennt doch alle diese Sperren mit Drehkreuz vor dem WC Bereich, wo man nur nach Einwurf von 50 Cent durch kann. Glücklicherweise hatte ich eine 50-Cent-Münze einstecken. Ich begab mich in Position und war schon kurz davor die Münze einzuwerfen, als ich bemerkte, dass der Kinderwagen garnicht durch das Drehkreuz passte. Zu meinem Leidwesen musste man nämlich auch bezahlen, wenn man den Wickelraum benutzen möchte. Ich dachte mir, ok, dann halt nicht und brachte den Kinderwagen in den Gastro-Bereich der Tankstelle, wo Betty mit Josef wartete. Ich schnappte mir Alexander und ging mit ihm im Arm durch das Drehkreuz.

Der Wickelraum an der OMV Tankstelle ist sauber und gut temperiert. Man findet dort eine Wickelauflage, ein Waschbecken und einen Mülleimer. Der Wickelraum ist von den WC Anlagen abgetrennt und versperrbar.

Baby wickeln kostet extra

Nachdem ich Alexander umgezogen hatte, wollte ich selber auch noch aufs WC. Erst da kam mir, dass das garnicht möglich war, da ich ja den Kleinen im Arm hatte. Da ärgerte ich mich zum erstem Mal, da mir bewusst wurde, dass ich den Kleinen zu Betty bringen musste und danach NOCHMAL 50 Cent bezahlen musste, um durch das Drehkreuz zu kommen, damit ich aufs WC gehen konnte.

Das Alles lässt sich ja noch nachvoll ziehen (wobei ich es nicht ok finde, für das Wickeln 50 Cent zu verlangen, das nächste Mal zieh ich ihn dann halt im Verkaufsraum um…..). Die Frage, die ich mir allerdings stelle ist, was machen Mamas oder Papas die ALLEINE unterwegs sind und Halt machen?

Die sind dann theoretisch gezwungen ihr Kind unbeaufsichtigt vor den Toilettenräumlichkeiten abzustellen oder zurück ins Auto zu bringen und dort alleine warten zu lassen. So oder so, das ist für mich keine akzeptable Alternative. Ich weiß nicht warum es so eine Lösung gibt und ob da einfach niemand mitgedacht hat, als das schmale Drehkreuz installiert wurde.

Alleine Halt machen überlegenswert

Solltet ihr alleine unterwegs sein, überlegt euch bitte zweimal, ob ihr an einer Raststation (vorallem jene in Deutsch Wagram, die anderen kenne ich nicht) euer Baby wickeln wollt. Ich hatte Glück, dass ich mit Betty dort war, sonst hätte ich die Angestellte im Shop bitten müssen, mir das Drehkreuz irgendwie aufzumachen. Wobei ihr euch sicher auch vorstellen könnt, dass das ständige Um-Hilfe-bitten unangenehm sein kann, und das nur, weil man selber aufs WC gehen möchte ^^”

Unterwegs mit Baby

Tierpark Ernstbrunn

20.08.2020
Lange hatten wir schon davon geredet, nun waren wir endlich dort, im Tierpark Ernstbrunn (wobei eigentlich heißt es richtig “Wildpark Ernstbrunn”).
Der Tierpark ist grundsätzlich nicht mit einem Zoo vergleichbar, obwohl es Gehege gibt. Es gibt keine exotischen Tiere, wie in Schönbrunn, sondern viel Einheimisches, wie z.B. Wildschweine, Ziegen, Esel, Steinböcke, Pferde und Wölfe.

An der Kassa kann man Mais kaufen, mit dem man die Parkbewohner füttern kann. Das würde ich jedem empfehlen, weil es einfach lustig ist 🙂
Die Gehege sind weitläufig, sodass die Tiere wirklich artgerecht gehalten werden können. Da führt aber auch dazu, dass man dann manche Tiere einfach nicht zu Gesicht bekommt. Teilweise wachsen die Sträucher vor den Gehegen auch so gewachsen, dass man schlecht hinein sieht. Wir hatten Glück, weil Pfleger im Wolfsgehege waren, sodass wir einen Blick auf die Wölfe machen konnten. Unter anderen Umständen hätten wir die nie gesehen 🙂

Es waren viele Familien dort, teilweise mit kleinen Kindern. Für die Kleinen sind die Möglichkeit Mais an Ziegen und Esel zu verfüttern, sowie die zwei großen Spielplätze dort sicher das Highlight.
Für die Eltern ist es einfach ein nettes Spazierengehen und Zeit in der Natur verbringen mit den Kleinen.

Ich dachte, dass das mit dem Kinderwagen eher kein Problem sein wird. Die Wege sind jedoch geschottert, sodass wir teilweise einfach den Schotter mit dem Kinderwagen vor uns hergeschoben haben xD Das war ziemlich anstrengend, noch dazu wo es teilweise ziemlich bergauf gegangen ist.

Bergauf gehts zum Eingang des Tierpark Ernstbrunn
Der Weg vom Parkplatz zur Kassenhalle brachte mich gleich zu anfangs aus der Puste.

Der Park lässt sich quasi im Rundgang durchgehen. Es gibt zwei Runden, eine große und eine kleine. Wir sind nur die kleine Runde abgegangen, da die große mit dem Kinderwagen einfach nicht machbar war. Viele hatten festes Schuhwerk an, ich bin mit Sandalen gegangen. War absolut kein Problem.

Zu Essen braucht man nichts mitnehmen, da es im Park an einem kleinen Teich eine Hütte mit Speisen, Getränken, Kuchen und anderen Süßigkeiten gibt (natürlich die Süßigkeit auf Kinder-Augenhöhe). Die Preise sind in Ordnung und das Essen lecker (ich empfehle den Burger!).

Rehe füttern im Tierpark Ernstbrunn
Bei der Imbisshütte laufen Rehe frei herum, die sich füttern lassen <3


Fazit:
Anstrengend mit Kinderwagen, im Sommer angenehm kühl, weil es viel Schatten und viele Bäume gibt, für Erwachsene, die sich gerne in der Natur bewegen wollen und ein paar Tiere sehen, für Kinder ist das Rehe füttern und auf den Spielplätzen toben toll! Der Tierpark Ernstbrunn ist schon was für die ganze Familie und einen Ausflug wert!

Unterwegs mit Baby

Unterwegs mit Baby

Auto fahren ja, aber Zug fahren mit Baby?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten wie wir mit unseren Babys von A nach B kommen können.
Mit dem Auto oder mit dem Zug.

Das Autofahren hatten wir schnell heraus, fürs Zug fahren mit Baby gibt es aber ein paar Dinge zu beachten.

Viele Orte werden das Auto als Transportmittel erfordern, einfach weil es entweder keine Eisenbahnlinie zur besagten Destination gibt oder aber weil man vom Bahnhof noch ewig weit fahren müsste, um zum Ziel zu kommen.

Was das Auto betrifft, brauche ich euch nichts erzählen, Sachen einpacken, Baby anschnallen – los gehts!
Nachdem ich vor meiner Karenz bei den ÖBB gearbeitet habe (u.a. auch als Zugbegleiterin) ist Zug fahren für mich so normal wie Auto fahren. Jetzt mit Baby ist das aber noch einmal eine ganz andere Dimension. Einfach zum Bahnhof und einsteigen, funktioniert nicht so einfach.

In diesem Artikel will ich euch die Alternative Zug zum Auto auf jeden Fall schmackhaft machen und euch die Angst vor der großen Unbekannten nehmen. Ich bin alleine mit dem Zug von Mistelbach nach Spital in Kärnten gefahren und hatte davor echt etwas Bammel wie das wohl wird (Reisebericht hier). War aber alles wirklich entspannt und unkompliziert.

Verschiedene Zugtypen

Nicht alle von euch werden in Wien direkt am Hauptbahnhof wohnen, wo man bequem die Fernverkehrszüge der ÖBB in alle Himmelsrichtungen besteigen kann. Wahrscheinlich werdet ihr wie ich auf die Nahverkehrszüge der ÖBB angewiesen sein.

Im Wiener Umland fahren größtenteils Züge der Modelle CityJet, 4020 und Doppelstockzüge.

4020 sind die alten blau-weißen Garnituren. Wenn ihr die habt, wirds unbequem. Ihr habt zwar mit dem Kinderwagen super Platz, allerdings müsst ihr Stufen überwinden um reinzukommen, es gibt keine Wickelmöglichkeit und wahrscheinlich nicht mal eine Möglichkeit auf die Toilette zu gehen, da diese die meiste Zeit defekt und versperrt ist.
Um in den Zug reinzukommen, brauchst du also Hilfe. Der Einstieg direkt hinter dem Lokführer empfiehlt sich hier besonders!

Quelle: wikipedia

CityJet – diese Garnitur ist eines der neuesten Modell der ÖBB. Klimatisiert, stufenloser Einstieg, großes behinderten gerechtes WC.
An beiden Enden des Zuges ist Platz für Kinderwägen und Räder, es gibt sogar beim ersten sowie beim letzten Einstieg eine eigene Rampe die ausfährt, damit man möglichst “fugenlos” in den Wagen rein kommt. Allerdings, das WC mit Wickeltisch gibt es immer nur einmal pro Zugsgarnitur. Ob es vorne hinter dem Lokführer oder hinten ist, lässt sich nicht pauschal sagen, je nachdem wie die Züge gekuppelt sind.
Hier empfiehlt es sich, sich mittig am Bahnsteig positionieren und bei der Einfahr des Zuges genau darauf zu achten, ob das WC vorne direkt hinter dem Lokführer ist (es hat abgedunkelte, schwarze Scheiben). Ist dies nicht der Fall, ist es am andern Ende und ihr könnt gemütlich zum letzten Einstieg der Garnitur marschieren.

Quelle: wikipedia

Doppelstock – die Doppelstock-Züge (auch “Wiesel” genannt”) kennen sich die meisten von euch. Auch hier ist es so, an beiden Enden des Zuges gibt es Platz für Kinderwägen und Räder. Jedoch ist nur auf einem Seite das behindertengerechte WC mit Wickelmöglichkeit. Wo lässt sich ganz leicht herausfinden, es ist NICHT die Seite wo die Lokomotive dran hängt. Kommt ihr vom Weinviertel (Retz, Mistelbach, Gänserndorf) Richtung Wien wird der Wagen, den ihr braucht zu 99% am Zugende hängen. Kommt ihr vom Süden (Wr. Neustadt, Payerbach) ist es genau anders herum.

Quelle: wikipedia

Fernverkehr – Railjet

Wenn ihr vom Nahverkehr in den Fernverkehr umsteigen müsst, lege ich euch als Umstiegsbahnhof den Hauptbahnhof ans Herz (außer eure Zeit wird knapp, dann Meidling –> kürzere Wege!).
Im österreichischen Fernverkehr sind beinahe ausschließlich Railjets unterwegs. Nach Salzburg, Villach, Prag, Budapest – alles Railjets. Dort kann ich euch wirklich wärmstens das Reisen in der 1. Klasse ans Herz legen. Mit Kinderwagen seid ihr im Wagen 25 untergebracht (der Wagen wo auch das Bordrestaurant drinnen ist). Dort habt ihr nicht nur ausreichend Platz, es sind auch der Speisewagen, das große WC inkl. Wickeltisch und der Zugbegleiter direkt daneben. Wenn

Quelle: pixabay
Wer mit Baby in der 1. Klasse reist, nimmt im Wagen 25 Platz.
Zug fahren mit Baby – so lässt es sich perfekt reisen!

Das einzig Unangenehme ist, dass man zum Ein- und Aussteigen in den Zug Hilfe benötigt. Entweder man winkt einen Zugbegleiter herbei, oder aber man wendet sich einfach an den nächsten Passanten der vorbei kommt. Ihr werdet kaum ein Nein hören, wenn ihr fragt ob sie euch beim Einsteigen helfen 🙂

Babypflege & Gesundheit, Unterwegs mit Baby

Sonnencreme bei Babys

Warum sollte man Babys vor der Sonne schützen? 

Die Verwendung von Sonnencreme bei Babys ist ein heikles Thema.
Die weiche Haut von Babys und Kleinkindern ist, im Gegensatz zu der Haut eines Erwachsenen, noch sehr dünn. Ihre feine Haut nimmt daher nicht nur Wirkstoffe besser auf, sondern auch Schadstoffe. Diese können so viel leichter in den Körper eindringen.

Besonders anfällig ist die Kinderhaut in Bezug auf UV-Strahlung, die in der prallen Sonne ungeschützt auf die Haut trifft. Bereits wenige Sonnenbrände im Kindesalter können das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken um das Doppelte erhöhen. Daher ist es umso wichtiger, dass du dein Kind vor direkter Sonneneinstrahlung schützt, um dessen empfindliche Haut nicht zu strapazieren.

Warum sollte man im ersten Lebensjahr auf Sonnencreme verzichten?

Die Chemikalien in den Cremes dringen beinahe ungefiltert in den kleinen Körper ein und bisher ist noch nicht ausreichend untersucht, welche Auswirkungen die Inhaltsstoffe auf Babys haben. 

Besonders bei Neugeborenen raten Experten von der Nutzung einer Sonnencreme ab, da diese eventuell allergische Reaktionen hervorrufen oder diese noch verstärkt werden könnten. 

Sollte es dennoch garnicht anders gehen, greift auf jeden Fall zu Sonnencremes mit mineralischem Filter. Diese bilden eine Schutzschicht auf der Haut und reflektieren die UV-Strahlen wie winzige Spiegel. Somit dringen die Substanzen nicht in die zarte Babyhaut ein.
Ein hoher Lichtschutzfaktor ist ebenso unerlässlich. Gerade bei sehr hellen Hauttypen solltest du nicht davor scheuen, einen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50 zu wählen, um dein Kind optimal zu schützen. 

Verwendet die Sonnencreme bei euren Babys nur im äußersten Notfall, um die Haut nicht unnötig zu belasten! 

Wie kann man Babys vor der Sonne schützen?

Damit aber auch die Kleinsten den Sommer im Freien genießen können, gibt es einige Möglichkeiten, um die empfindliche Haut zu schützen: 

Sorge dafür, dass dein Baby immer einen Sonnenhut oder eine Mützen mit Nackenschutz trägt. Dies verringert nicht nur das Risiko eines Sonnenstichs, sondern auch gleichzeitig den unangenehmen Sonnenbrand in Gesicht und Nacken. 

Kurze Kleidung ist bei sommerlichen Temperaturen natürlich angenehmer, doch sie schützt die Kleinen nicht vor der Sonneneinstrahlung. Am besten lange und luftige Kleidung aus dünnem Stoff, der mit UV-Schutz versehen ist. Achte hier auf die Kennzeichnung nach UV-801 Standard

Lasse dein Kind, wenn möglich, eine Sonnenbrille tragen, um auch die Augen vor der grellen Sonne zu schützen. 

Schau auch besonders darauf, dass der Kinderwagen nicht überhitzt und stell ihn lieber im Schatten ab, auch wenn das Verdeck dein Baby vor der direkten Sonne schützt.

Meine persönliche Erfahrung

Ich habe bis dato noch keine Sonnencreme benutzt. Im Urlaub habe ich immer die Mittagssonne vermieden und bin mit meinem Kleinen im Hotel geblieben. Die Sonne um 16 oder 17 Uhr ist dann bei weitem nicht mehr so stark, sodass wir da schon raus gegangen sind.

Ich habe uns dann ein schattiges Plätzchen gesucht, um mich dort mit dem Kleinen hinzusetzen und wir haben noch die Abendsonne genossen.

Ausblick in die Wachau
Unterwegs mit Baby

3 Tage in der Wachau

05.08.2020
Eines muss ich auf jeden Fall gleich anmerken. Ich bin 31 Jahre alt und bin bis jetzt kein einziges Mal in der Wachau gewesen. Erst jetzt mit Baby kam mir die Gegend als Urlaubsort ideal vor. Ein bisschen Schiff fahren, durch historische Städtchen spazieren, lecker Essen, Ruinen und Schlösser entdecken, und alles fast vor der Haustür – das erwartet einen. Also entschieden wir uns die Wachau mit Baby zu erkunden.

Wir haben uns ganz kurzfristig entschlossen zu fahren. Aktuell gibt es genügend freie Unterkünfte und 2 Nächte mit Frühstück bekommt man schon ab 200 € (oder noch günstiger). Wir haben uns als Übernachtungsort Melk ausgesucht, da es uns als Bezirkshauptstadt von der Infrastruktur her am besten erschlossen vor kam.

Gewohnt haben wir im Stadthotel Melk, ein eigentümer geführtes, nettes Hotel mitten am Melker Hauptplatz. Wir konnten von dort gut zu Fuß überall hinlaufen und dank Hotel-eigenem Parkplatz hatten wir auch unser Auto direkt vor der Tür.

Am ersten Tag sind wir in Melk spazieren gewesen und haben uns die Altstadt angeschaut. So alte Gebäude, richtige Barock-Juwele kenne ich von da wo ich herkomme garnicht. Mein Mann und ich waren auf jeden Fall entzückt und es hat echt Spaß gemacht durch die Gassen zu schlendern. Gespeist haben wir im Rathauskeller in der Altstadt – wirklich sehr zu empfehlen.
Da wir bei der Hinfahrt und dann vor Ort sehr herumgetrödelt haben, hatte das Stift Melk dann schon zu, so sind wir auf dem öffentlich zugänglichen Gelände noch etwas herum gelaufen und haben die Aussicht über Melk genossen.

Der Melker Hauptplatz gehört zu den schönsten in der Wachau.
Panoramafoto vom Melker Hauptplatz

Sightseeing Tag

Am zweiten Tag ging es dann ins Stift Melk und rauf zur Burgruine Aggstein in der Ortschaft Schönbühel. In Stift Melk haben wir eine Führung mitgemacht, alles ist mit Kinderwagen toll befahrbar. Ich denke, dass man bei einer Führung viel mehr mitnimmt, als wenn man sich die Räume vor Ort nur so anschaut und durchläuft. Und mit 2 € pro Person auch preislich absolut fair (dazu kommt natürlich noch der normale Eintritt für Erwachsene von 12,50 €).

Die Burgruine war wirklich toll. Man kann mit dem Auto bis vor den Eingang fahren. Wir hatten unseren Kleinen im Kinderwagen sitzen, mit dem sind wir in den Burghof rein und haben uns angeschaut was es halt so im Burghof zu sehen gab. Die richtig coolen Sachen konnte man allerdings nur über Stufen erreichen, also rein in die Trage mit dem Alexander und los gehts. Mit diesem Ausblick wurden wir schließlich belohnt:

Abschließend ging es weiter nach Spitz an der Donau. Dort gab es lecker Pizza und einen ausgedehnten Abendspaziergang durch die Ortschaft inkl. “Aufstieg” zum Roten Tor (ja mit Kinderwagen würd ich es wirklich als Aufstieg bezeichnen). Das Rote Tor ist ein Relikt einer alten Wehrmauer.

https://www.spitz-wachau.at/system/web/GetImage.ashx?fileid=241037&mode=O
Blick durchs Tor nach Spitz. Quelle: www.spitz-wachau.at

Am dritten Tag wollten wir eigentlich eine Schifffahrt nach Dürnstein unternehmen. Da es aber wieder über 30°C hatte und wir dann vor der Herausforderung gestanden wären die Heimreise nach Melk irgendwie mit dem Bus selber zu organsieren, haben wir entschieden die Gegend mit dem Auto abzufahren. So können wir stehen bleiben wo es uns gefällt und viel tiefer in die Ortskerne rein. Wir schauen uns z.B. immer die Bahnhöfe an, wenn es in dem jeweiligen Ort einen gibt. Sowas geht vom Schiff aus nicht ^^”.

Wir sind also zuerst nach Emmersdorf gefahren und dann relativ rasch weiter nach Dürnstein und dann nach Krems. Krems hat auch eine schöne Altstadt, die gemeinsam mit der Kulturlandschaft Wachau zum UNESCO Welterbe gehört.

Fazit – Schönheit direkt vor der Haustür

Für mich war Urlaub immer etwas, wo man ganz weit weg ist, eine längere Planungsphase benötigt und wo man nicht einfach so mir nichts dir nichts aufbrechen kann. Und das alles am besten noch mit dem Flugzeug.
Eigentlich eh arg, wenn man bedenkt, dass wir so tolle Sachen keine eineinhalb Autostunden entfernt von uns haben. Wir werden sicher öfters Kurzurlaube in Österreich machen, es gibt einfach wirklich viel zu sehen 🙂

Wir waren auch sicher nicht das letzte mal in der Wachau mit Baby – ich kanns auch nur jedem empfehlen.

Unterwegs mit Baby

Mit Baby in die Therme – ein Tag in der Therme Laa

Vor der Geburt meines Sohnes habe ich die Abende in der Therme gemeinsam mit meinem Partner geliebt. Wir sind oft erst gegen 18 Uhr dort gewesen und haben den Tag ausklingen lassen. Auch noch während der Schwangerschaft, das aber mit dem Gedanken, dass wir nach der Geburt sehr lange Zeit nicht da sein werden können, weil Babys und Wasser und Zeit und so… Mit unserem Baby in die Therme zu gehen, kam uns also garnicht in den Sinn.

Mit knapp 3 Monaten haben wir beschlossen es doch zu versuchen. Betty und ich haben unsere Buben geschnappt und sind nach Laa aufgebrochen.
Und der ganze Zweifel davor war echt unbegründet – wie mache ich das mit dem Kinderwagen, was ist wenn es dem Kleinen überhaupt nicht gefällt und er nur schreit, usw. usw.

Wenn man ankommt, stellt man sich ganz normal wie immer bei der Kassa an und besorgt sich ein Bändchen. Nur, dass man danach nicht die Stufen runter geht, sondern rechts von den Kassen einen eigenen Eingang benutzt. Dies ist der Eingang für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen.
Dahinter befindet sich gleich mal eine Umkleide und ein WC. Eine Mitarbeiterin hat mir gesagt, dass diese riesige Umkleinde ausschließlich für Rollstuhlfahrer zum Umziehen ist… Natürlich hab ich mich da gleich umgezogen (den Raum kann man mit einem Vorhang abtrennen – super Sichtschutz!). Du kommst mit dem Kinderwagen ja sonst in keine Kabine rein. Gleiches gilt für das WC, am besten gleich das benutzen 😉

An der Kassa bekommt man auch einen Plastikschutz für die Räder, damit man drinnen nix dreckig macht. Da wir aber bei Sonnenschein dort waren und nicht vorhatten ins Freie zu gehen, hat uns die Mitarbeiterin erlaubt den Schutz unten zu lassen.

Wenn du dann die Umkleide Richtung Therme benutzt – nicht schrecken – kommst du im Restaurant raus. Vor diesem befindet sich dann direkt der Lift, mit dem du dann in jedes Stockwerk fahren kannst.

Ab ins Wasser

Bevor es ins Wasser geht, zieht den Kleinen die Schwimmwindel an.
Schwimmwindel haben die Funktion Stuhl zurückzuhalten, Urin bleibt nicht darin.
Ich habe nun schon zwei Modelle ausprobiert, einmal die Little Swimmers von Huggies in der Größe 2-3 (3-8kg) und die Pampers Splashers in der Größe 3-4 (6-11kg).
Ich muss sagen, ich habb mich mit den Pampers Splashers wohler gefühlt. Alexander hatte zu dem Zeitpunkt bereits 7kg. Wir waren bei den Huggies also schon am oberen Rand angekommen und die nächstgrößere Größe wäre genau bei 7kg gestartet. Die Huggies lassen sich übrigens anziehen wie herkömmliche Windeln, mit Klettverschlüssen an den Hüften. Die Pampers Splashers zieht man an wie eine Unterhose. Sie hat dadurch einfach einen sichereren Eindruck auf mich gemacht.

Als nächstes haben wir die Kleinen geschnappt (inkl. Handtuch fürs Einwickeln, welches wir bei der Ablage beim Becken gleich griffbereit hingelegt haben) und ab gings langsam ins Wasser.

Die Jungs haben es toll gefunden. Kein Geweine, kein Geschreie. Nicht nur sie, auch wir als Mamas waren total verzückt von den interessierten Augen und wachen Blicken. Eine Badeeinheit hat so 10-15min gedauert, bis es wieder raus ging.

Nach dem Baden haben wir uns abgeduscht mit den Kleinen am Arm, sie eingewickelt und es ging zurück zu den Liegen, wo sie dann beide ziemlich bald eingeschlafen sind (und das für Stunden).

Das warme Wasser und die feuchte Luft machen die Kleinen ziemlich müde.
Baden macht müde <3

Einmal am Platz gab es einen Anfall von Müdigkeit begleitet von etwas Weinen. Der Baby-Lärm verliert sich in der großen Halle aber total. Nur ein Thermen-Mitarbeiter hat uns mal böse angeschaut, aber ihr wisst ja wie das zum Teil ist als Mama mit weinendem Baby und ignoranten Leuten ^^”. Mit Baby wird man in der Therme generell mehr angeschaut. Dies liegt aber daran, weil Babys wahrlich Magneten sind und die Leute sie halt gerne anschauen.

Worauf man achten sollte

Wenn ihr mit Baby in die Therme geht, nehmt euch ausreichend zu essen und zu trinken mit. Ihr könnt zwar mit dem Kinderwagen ins Restaurant fahren (die Tür dort ist etwas umständlich zu öffnen), jedoch wenn euer Kleines schläft -und ihr es nicht aufwecken wollt, indem ihr es in den Kinderwagen legt- habt ihr sonst keine Möglichkeit an Essbares zu kommen.

Uns haben Cookies, Nüsse und Äpfel gut gereicht in der Zeit in der wir dort waren 🙂

Noch ein Tipp, auf der Homepage der Therme könnt ihr rechts oben sehen, wie gut/schlecht die Therme aktuell ausgelastet ist. Wenn der Balken auf ca. 90 % ist, ist die Therme tatsächlich sehr sehr voll. Zu zweit mit Kinderwagen einen Platz bekommen, ist da leider nicht mehr drin (zumindest nicht bei den Holzliegen, wo man die Kleinen auch super hinlegen kann). Beachtet das bitte unbedingt.

Ansonsten viel viel Spaß beim eurem Thermenausflug, wir waren seither mehrmals dort.

Unterwegs mit Baby

Millstatt am Millstätter-See

28.07.2020
Meine Schwester beschloss diesen Sommer allein Urlaub in Kärnten zu machen, was mich auf die Idee brachte, den Kleinen und meine sieben Sachen einzupacken und ihr einfach nachzufahren. Genau das zeichnet die Karenz auch aus. Nicht nur zu Hause herum zu sitzen und zu warten bis, das Baby wach ist und wieder Hunger hat, sondern eure Kleinen zu schnappen und was zu unternehmen. Eure Babys werden sich nicht dran erinnern, aber ihr. Und Erinnerungen und Erfahrungen sind genau das, was euch niemals jemand nehmen kann 🙂

Das letzte Mal war ich in Kärnten auf Urlaub, als ich noch ein Kind war. In der aktuellen Corona-Situation bietet es sich jetzt natürlich an, Urlaub im eigenen Land zu machen. Warum dann nicht auch ein Kärnten Urlaub mit Baby? 🙂

Anreise mit dem Zug

Am Montag, den 20.07. nach dem Kinderarzttermin ging es los, von Mistelbach mit dem Zug nach Spital-Millstättersee. Wir waren insgesamt 6 einhalb Stunden unterwegs (einen Artikel zum Reisen per Bahn habe ich bereits geschrieben). Grundsätzlich hat die Fahrt nach Wien wirklich gut geklappt. Allerdings, und das ist finde ich immens wichtig, hatte ein Schwarzfahrer das barrierefreie WC mit Wickeltisch besetzt, im nächsten Zug war es defekt und überhaupt versperrt. Ich musste gottseidank nicht aufs WC und musste auch nicht wickeln, sonst wäre es schon schwierig geworden. Wir haben auch ein Mal gestillt. Entgegen meinen Erwartungen hat aber niemand geschaut, es war so als hätte es die Leute garnicht interessiert ^^”.

Angekommen in Kärnten gingen wir noch zu Abend essen und danach gings ab in die Unterkunft. Wir haben im Gasthof Lug ins Land genächtigt.
Uns wurde ein Reisegitterbett zur Verfügung gestellt, das brauchten wir allersdings nicht, da der Kleine bei mir im Bett schläft.

Vielleicht war es die Kärntner Luft, vielleicht war es das Bett… jedenfalls hat der Alexander wirklich gut geschlafen und ist auch kaum wach geworden (außer 1x zum Stillen).

Tagesausflug nach Millstatt

Für den nächsten Tag waren 30°C angesagt. Baden mit Baby war zu dem Zeitpunkt nicht denkbar, deshalb entschlossen wir uns den Villenweg in Millstatt zu gehen. Das ist keine festgelegte Route, vielmehr geht man einfach drauf los und schaut sich die schönsten und prunkvollsten Villen im Ort an. Laut Touristeninfo benötigt man ca. eineinhalb Stunden für den Rundgang. Wir liefen sicher an die 3h herum und haben grad mal einen Bruchteil gesehen ^^”.
In Millstatt geht es auch gut bergauf, vielleicht lag es daran, dass wir so lang gebracht haben (und natürlich an der Hitze).

Wir sind dann zum Schluss an der Seepromenade entlang gelaufen. Wir hatten es uns schöner vorgestellt. Im Grund ist das nur der Weg zwischen den Hotels und deren Privatseezugängen durch. Generell ist es extrem schade, dass die Kärntner Seen derart verbaut sind und für die Öffentlichkeit kaum zugänglich.
Über Google Maps haben wir dann doch noch einen freien Zugang gefunden, dort haben wir am Abend noch eine Stunde verbracht um uns abzukühlen, nachdem wir uns den ganzen Tag lang aufheizen haben lassen. Der Zugang war allerdings nicht mehr in Millstatt, sondern schon im Nachbarort Seeboden (dort waren wir auch Pizza essen, bei der Pizzeria Al Lago – sehr lecker!)

Abstecher zum Moorsee

Am nächsten Tag ging es von der Unterkunft nochmal einen kleinen Fußmarsch zu einem Waldsee, den Egelsee. Dieser kleine See steht unter Naturschutz und versteckt sich auf 780 Metern ü.A. im Wald. Der Egelsee ist ein Moorsee -davor hatte ich noch nie was von Moorseen gehört- und schaut auch dementsprechend aus. Das Wasser ist tatsächlich dunkelbraun. Man konnte auch in dem See baden, für mich mit Baby in der Trage war das aber uninteressant (außerdem hätt ich mich nie da rein getraut gg).

Ich kann mir irgendwie vorstellen, dass meine Schwester garnicht so unhappy darüber war, dass wir am nächsten Tag weiter gefahren sind und sie wieder allein die Gegend unsicher machen konnte.
Wenn du wandern gehen möchtest und auch wirklich die Berge erleben willst, musst du leider ohne Kinderwagen losziehen.

Unterwegs mit Baby

Museumsdorf Niedersulz

28.07.2020
Wer einen netten Ausflug mit Baby in Niederösterreich machen will, wo man nicht nur Bewegung hat, sondern auch wirklich entzückende Häuser anschauen kann, ist im Museumsdorf in Niedersulz bestens aufgehoben.

Vielleicht habt ihr schon davon gehört? In Niedersulz im Bezirk Gänserndorf befindet sich das aktuell größte Freilichtmuseum Niederösterreichs. Auf ca. 20ha sind historische Häuser und Höfe aus dem ganzen Weinviertel zusammen gesammelt und aufgebaut worden. Es gibt alte Stadeln, Presshäuser, Bauernhäuser, Vierkanthöfe und sogar eine alte Mühle zu sehen. Die Häuser sind begehbar, die Einrichtungen entsprechen der damaligen Zeit. In manchen Häusern werden auch Ausstellungen gezeigt, z.B. über die Evangelischen im Weinviertel, das Bauernleben im Wandel, usw. Es gibt sogar ein richtiges Programm, das übers Jahr stattfindet, mit Workshops und Vorträgen zu allen Themen rund ums Dorfleben von damals.

Der Eintritt kostet p.P. 12 €, für Familien mit NÖ Familienpass 10 €. Das Gelände ist mit Kinderwagen begehbar, von der Eingangshalle, wo man die Tickets und Infomaterial bekommt, geht es direkt mit dem Aufzug aufs Gelände. Zum Spazieren gehen und schauen wirklich super. Es gibt mehrere Toiletten in der Anlage, überall laden kleine Parkbänke zum Verweilen ein. So gesehen ist es barrierefrei. In die meisten Gebäude führen allerdings Stufen, weshalb immer einer mit dem Wagerl draußen warten musste, während der andere drinnen die Räume inspizieren konnte. Meistens hat mein Mann draußen gewartet, während ich im Schnelldurchlauf (für mich leider zu schnell!) soviel wie möglich angeschaut habe.

Wir waren an einem Tag dort, an dem 30°C prognostiziert wurden (die es leider auch schon am Vormittag sehr schnell hatte), weshalb wir leider nicht alles sehen konnten.

https://www.museumsdorf.at/de/mediathek/2500x1406_dsc03639_cmuseumsdorf-compressor.jpg/image
Extrem liebes Ambiente <3 Quelle: museumsdorf.at

Das Areal ist wirklich aufgebaut wie ein Dorf. In der Mitte gibt es dann ein Wirtshaus, quasi das Herzstück. Leider kann man dort nur bar bezahlen, weswegen wir nix konsumieren konnten ;-( Also unbedingt Bargeld mitnehmen. Das war dann auch der Grund warum wir früher gefahren sind, bei 30°C ohne Trinken (Leistungswasser gibts aber) und Essen, war es uns dann doch mühsam.

Was ich weiß, wir waren auf jeden Fall nicht das letzte Mal dort 🙂 Falls ihr Fragen dazu habt, schreibt uns gerne! Oder falls ihr weitere Ideen habt für einen Ausflug mit Baby in Niederösterreich, meldet euch natürlich auch. Wir sind schon sehr gespannt.